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Stabile Isotopen Analytik

 

Stabile Isotope der Erdgas-Komponenten Methan, Ethan, Propan und Butan sowie CO2 können als genetischer Code der Entstehung der Erdgase bezeichnet werden. Anwendungen gibt es in allen Phasen der Exploration und Produktion. A-I

 

Explorations-Phase:

Stabile Isotope in Erdgasen erlauben in der Exploration sehr wichtige Rückschlüsse auf die Temperatur der Bildung der Gase im Muttergestein. Damit können Aussagen über das Gas Potential und die Zeit der Gasbildung in einem Prospekt gemacht werden. Solche Aussagen können schon durch die Analyse von Spülungsgasen an Bohrungen gemacht werden. Gas-Isotopenanalysen in Horizontalbohrungen können verschiedene Druck-Kompartments anzeigen. In Shalegas-Bohrungen werden Isotopenanalysen angewendet, um Reife und Gas Potential eines Prospektes anzuzeigen.

 

Produktions-Phase:

 

Gas-Isotopenanalysen an Spülungsgasen erlauben die Vorhersage von Kompartments in einem durchteuften Speicher. Diese Information ist wichtig für die Komplettierung der Bohrung im Reservoir. Gas-Isotopenanalysen an mehreren Bohrungen in einem Gebiet geben Information über die vertikale und laterale Verteilung von Kompartments mit mehr Detail über Kompartment-Kommunikation als dies mit seismischen Daten möglich ist. Solche Information ist wichtig für die Planung neuer Bohrungen in existierenden Feldern (In-Field Drilling).

 

Bei dem Betrieb von Gas-Speichern können Gas-Isotopen-Analysen an Injektions- und Entnahmegas quantitative Information über die Austauschmengen im Speicher liefern. Durch systematisches Monitoring können Informationen über Mischungen von nativem und Speichergas gewonnen werden. Ähnliche Anwendungen bestehen auch bei dem Betrieb von geologischen CO2 Speichern.

 

In der Umweltanalytik können Gas-Isotopenanalysen in Grundwässern Information über bakterielle Prozesse im Grundwasserspeicher geben. Der bakterielle Abbau von organischen Verschmutzungen (z.B. Benzinderivate) kann durch Isotopenanalysen nachgewiesen werden.