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Rock-Eval 6 Analytik

 

Hardware für Rock Eval Pyrolyse - VerfahrenDie Charakterisierung der KW-Muttergesteine rückt wieder verstärkt in den Blickpunkt der Kohlenwasserstoff-Industrie. Seit den 80er Jahren wird die Methodik der Rock-Eval Pyrolyse zur Charakterisierung von Erdöl- und Erdgasmuttergesteinen angewendet. Dabei lassen sich Informationen über Qualität (Wasserstoffgehalt, Sauerstoffgehalt) und Menge sowie Typ und thermische Reife des in Sedimenten enthaltenen organischen Materials gewinnen. GEO-data GmbH bietet Ihnen den neusten Stand der Technik mit dem Rock-Eval 6 Analysator der FA Vinci Technologies und gehört damit zu einem der wenigen Laboratorien europaweit, die über dieses Gerät verfügt.

 

Durch Veränderungen des Temperatur-Programms in der Pyrolyse- und in der Oxidations-Phase, technische Fortschritte (neue, sensitive IR Detektoren) sowie Optimierungen im Aufbau des Gerätes (Temperaturmessung nun direkt am Probentiegel), sind neben der deutlich gestiegenen Zuverlässigkeit der Daten auch neue, aussagekräftige Parameter hinzugekommen.

 

Schon die Vorgängerversionen des Rock-Eval Pyrolysators haben die CO2-Konzentration („CO2-Falle“) gemessen, doch erst mit der neuesten Geräte-Generation ist es nun möglich neben dem CO2 auch CO zu messen, und zwar nicht nur kumulativ, sondern zeit- und temperaturabhängig. Die kontinuierliche Überwachung des CO- und CO2-Gehaltes beim Durchlaufen des automatischen Temperaturprogramms während der Kerogen-Abspaltung (Oxidation und Pyrolyse) ermöglicht eine bislang nicht vorhandene Fülle zusätzlicher Informationen. So ist es möglich mit Hilfe der CO-/CO2-Pyrogramme neben einer präziseren Aussage über den Kerogen-Typ auch Aussagen über den mineralischen Kohlenstoffanteil der Probe und sogar eine Typenunterscheidung der Minerale (z.B. Kalzit, Siderit, Dolomit) vorzunehmen.

 

Aufgrund der Beschränkungen der älteren Rock-Eval Pyrolysatoren (insb. Rock-Eval 2) musste zur TOC Bestimmung die Probe zusätzlich mittels LECO/Elementaranalyse untersucht werden. Durch die oben beschriebene kontinuierliche Überwachung des CO- und CO2-Gehaltes konnte die Genauigkeit und Aussagekraft der TOC-Bestimmung deutlich gesteigert werden und ist vergleichbar mit der Elementar-Analyse und unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei karbonatreichen Gesteinen) der LECO-Methodik überlegen, da keine vorgeschaltete, zusätzliche De-Karbonatisierung notwendig ist. Siehe hierzu auch: BEHAR, F., BEAUMONT, V., DE B. PENTEADO, H.L. (2001): Rock –Eval 6 Technology: Performance and Developments. Oil & Gas Science and Technology – Rev. IFP, Vol. 56, No. 2, 111-134.).

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Somit ist nur noch eine Messdurchgang notwendig, um ein Gesamtbild zu erhalten, welches es ermöglicht eine detailreiche Charakterisierung des Muttergesteins vornehmen zu können.

 

 

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